Scheibenläufermotoren von HEINZMANN in der Landmaschinentechnik

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Präzise dosiert

Presseartikel HEINZMANN (September 2011)

Speziell von HEINZMANN auf die Anforderungen moderner Saatgut- und Düngemittel-Ausbringung zugeschnittene Scheibenläufermotoren gewährleisten in Landmaschinen von AMAZONE eine präzise Dosierung bei jeder Fahrgeschwindigkeit.

Die Zeiten, in denen der Landwirt Saatgut- und Düngemittelmengen durch die Anzahl Körner in der Hand pro Wurf, die Wurfbreite und seine Schrittlänge dosiert hat, sind längst vorbei. In der modernen Landtechnik erfolgt dies maschinell, präzise und mengenmäßig korrekt. Dafür sorgen entsprechende Dosiereinrichtungen, angetrieben von HEINZMANN Motoren. AMAZONE, ein Unternehmen das seit weit über ein Jahrhundert Landmaschinen baut, setzt dabei auf die bewährte elektrische Volldosierung. In der Großflächensämaschine Cayena zum Beispiel, wird die auszubringende Menge in Kilogramm pro Hektar am Bedienterminal eingegeben. Die Aussaatmenge und Arbeitsgeschwindigkeit, die über Radar ermittelt wird, bestimmen dann die Antriebsdrehzahlen der Dosierwalze. Durch die an die Geschwindigkeit angepasste Dosierung lassen sich Ungenauigkeiten bei den Aussaatstärken, etwa wenn sich Bodenverhältnisse ändern, vermeiden.

 

Besondere Anforderungen

„Aus den unterschiedlichen Fahrgeschwindigkeiten resultiert eine der für uns wesentlichen Anforderungen an die eingesetzten Motoren“, erzählt Klaus Brüggemann, der für Dosieren und Fördern verantwortliche Konstrukteur bei AMAZONE. „Das Drehmoment, um Saatgut oder Düngemittel durch einen Dosierer zu fördern, bleibt unabhängig von der Geschwindigkeit nahezu gleich“, ergänzt Brüggemann. Deshalb werden hier Antriebe mit einer hohen Leistungsdichte gebraucht, die bei zwei Umdrehungen pro Minute das gleiche Drehmoment bieten wie bei schneller Fahrt mit entsprechend hohen Drehzahlen. Außerdem ergeben sich in Bezug auf die Stromaufnahme besondere Anforderungen. Als Energielieferant für die mobile Arbeitsmaschine dienen die Zwölf-Volt-Batterien des Zugfahrzeugs, weshalb die Stromaufnahme entsprechend gering gehalten werden muss.

Passende Lösung

Dass man bei AMZONE nach geeigneten Lösungen im Bereich der Scheibenläufermotoren gesucht hat, liegt unter anderem auch an der bekannt flachen Bauform, die eine kompakte Ausführung der Dosiereinheiten ermöglicht. Außerdem überzeugen „Scheibenläufer“, abgesehen von Größenvorteilen, durch ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Um die hier gestellten Anforderungen zu erfüllen, hat HEINZMANN aus der großen Vielfalt von Standardprodukten eine Variante bürstenbehafteter Antriebe angepasst. „Die gut und einfach regelbaren HEINZMANN-Antriebe erfüllen auch durch ihre Robustheit die Anforderungen im Feld unter härtesten Umweltbedingungen, egal ob in der Stoppel, ob bei feuchtem und lehmigem oder bei staubigem und steinigem Boden“, resümiert Brüggemann.

Im Unternehmensbereich Elektrische Antriebe entwickelt und produziert HEINZMANN vielfältige Antriebssysteme auf Basis von Scheibenläufer- und Radnabenmotoren. Ihre Einsatzgebiete reichen vom Sondermaschinenbau über die Medizintechnik bis hin zu batteriebetriebenen Leichtfahrzeugen. Sowohl in Form bürstenloser wie in Form bürstenbehafteter Scheibenläufermotoren bietet HEINZMANN durchgängige Produktreihen, die vielfältige Applikationsanforderungen abdecken. Kundenspezifische Lösungen wie im Fall der Dosieraufgabe in Landmaschinen von AMAZONE sind eine Stärke von HEINZMANN.

Die Zeiten, in denen der Landwirt Saatgut- und Düngemittelmengen durch die Anzahl Körner in der Hand pro Wurf, die Wurfbreite und seine Schrittlänge dosiert hat, sind längst vorbei. In der modernen Landtechnik erfolgt dies maschinell, präzise und mengenmäßig korrekt. Dafür sorgen entsprechende Dosiereinrichtungen, angetrieben von HEINZMANN Motoren. AMAZONE, ein Unternehmen das seit weit über ein Jahrhundert Landmaschinen baut, setzt dabei auf die bewährte elektrische Volldosierung. In der Großflächensämaschine Cayena zum Beispiel, wird die auszubringende Menge in Kilogramm pro Hektar am Bedienterminal eingegeben. Die Aussaatmenge und Arbeitsgeschwindigkeit, die über Radar ermittelt wird, bestimmen dann die Antriebsdrehzahlen der Dosierwalze. Durch die an die Geschwindigkeit angepasste Dosierung lassen sich Ungenauigkeiten bei den Aussaatstärken, etwa wenn sich Bodenverhältnisse ändern, vermeiden.